KI liefert die besten Ergebnisse, wenn sie klare Anweisungen erhält, und mit gut formulierten Prompts bekommst du jedes Mal präzise und hilfreiche Resultate. Wenn du noch wenig Erfahrung mit dem Schreiben von Prompts hast, helfen dir ein paar einfache Techniken dabei, deine Anfragen verständlicher und umsetzbarer zu machen.
Dieser Artikel zeigt dir allgemeine Best Practices für das Prompten sowie produktspezifische Empfehlungen für monday, damit du das volle Potenzial deiner KI-Prompts ausschöpfst.
Hier findest du konkrete Tipps und Beispiele für jedes monday KI-Produkt:
Vielleicht erstellst du einen Prompt mit KI-Bausteinen in deiner Spalte, nutzt monday magic, um den passenden Workflow zu generieren, oder verwendest monday vibe, um eine komplette App zu erstellen. Unabhängig von der Funktion gibt es allgemeine Tipps, die dir helfen, dein gewünschtes Ergebnis zu erreichen.
Befolge diese allgemeinen Richtlinien, um mehr aus deinen Prompts herauszuholen und bessere Ergebnisse zu erzielen:
Klare Prompts helfen der KI zu verstehen, was du erreichen möchtest, auch wenn du noch neu im Prompten bist. Wenn du der KI genau sagst, was du brauchst – zum Beispiel eine Zusammenfassung, eine Überarbeitung oder eine neue Idee – erhältst du Ergebnisse, die zu deinem Ziel passen.
Stell dir Prompten wie eine klare Wegbeschreibung vor: Je präziser deine Anweisungen, desto besser das Ergebnis.
Gerade am Anfang hilft es, Prompts wie ein Gespräch mit monday KI zu betrachten. Je mehr Details du von Beginn an teilst – etwa was du erreichen möchtest, für wen der Text gedacht ist oder wie lang die Antwort sein soll – desto präziser und individueller wird das Ergebnis.
Zusätzlicher Kontext unterstützt monday KI dabei, die Antwort passend zu gestalten. Dazu gehören beispielsweise Tonalität, Zielgruppe, Format oder andere relevante Informationen zur Aufgabe. Schon einfache Ergänzungen wie „formell formulieren“, „für einen Kunden schreiben“ oder „in zwei Sätzen zusammenfassen“ können die Genauigkeit deutlich erhöhen.
Teile der KI mit, welche Rolle sie übernehmen soll, damit sie passende Antworten erstellen kann. Zum Beispiel kannst du formulieren: „Du bist Leiter:in der Personalabteilung und sollst die Mitarbeitenden über eine unternehmensweite Phishing-Simulationsübung informieren. Verfasse eine Nachricht, die den Zweck der Übung erklärt und alle daran erinnert, weiterhin aufmerksam gegenüber E-Mail-Betrugsversuchen zu bleiben.
Definiere deine genaue Zielgruppe, denn unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen. Zum Beispiel kannst du schreiben:
„Verfasse ein kurzes Projekt-Update für interne Teammitglieder, die bereits mit dem Projekt vertraut sind. Verwende einen freundlichen, prägnanten Ton. Fasse die wichtigsten Fortschritte dieser Woche zusammen, weise auf mögliche Blocker hin und nenne einen klaren nächsten Schritt.“
Mit zunehmender Erfahrung kannst du deine Prompts weiter verfeinern, indem du die KI bittest, ihr Ergebnis anzupassen. Du musst nicht beim ersten Versuch den perfekten Prompt formulieren – kleine Anpassungen helfen dabei, die KI Schritt für Schritt zu deinem gewünschten Ergebnis zu führen.
Die KI hat oft Schwierigkeiten mit wichtigen Informationen, wenn sie mitten im Prompt stehen. Platziere die entscheidenden Punkte daher möglichst am Anfang oder am Ende deines Prompts.
Zum Beispiel: „Ich benötige eine Zusammenfassung in drei Sätzen für Führungskräfte. Unten findest du Hintergrundinformationen zur Unterstützung. Konzentriere dich ausschließlich auf die wichtigsten Ergebnisse und Risiken und ignoriere operative Details.“
KI-Bausteine können dir zahlreiche praktische Lösungen für die Verwendung von Spalten, Automatisierungen und den KI-Generator für Workflows geben, damit du das Beste aus den Daten in deinem Konto bei monday.com herausholen kannst. Um sicherzustellen, dass du bestmögliche Ergebnisse erzielst, befolge die oben aufgeführten allgemeinen Leitlinien und sieh dir die nachfolgenden Beispiele an, die dir zeigen, wie du bessere Ergebnisse einfährst.
Tipps, die du beachten solltest:
- Für alle KI-Bausteine, die du innerhalb von 24 Stunden für dasselbe Element auslöst, werden dir Credits nur einmal berechnet. Du kannst Inhalte daher auf zwei Spalten aufteilen, um Prompts nicht zu überladen und mögliche Fehler zu vermeiden.
- Vermeide Formelformate bei Berechnungen. Mit natürlicher Sprache erzielst du in der Regel bessere Ergebnisse.
- Verzichte in deinen Prompts auf passive Formulierungen. Aktiv formulierte Anweisungen führen meist zu präziseren Resultaten. Hier ein Beispiel:
-
Passiv: „Ein Preisangebot soll basierend auf dem Budget in der Zahlenspalte erstellt werden.“
-
Aktiv: „Nutze das Budget in der Zahlenspalte, um ein Preisangebot zu erstellen.“
- Verwende außerdem positive statt negative Formulierungen. Formuliere klar, was du möchtest, und nicht, was du vermeiden willst. Hier ein Beispiel:
-
Negativ: „Gib keinen Wert über 90 aus.“
-
Positiv: „Vergib Werte zwischen 0 und 90.“
Beispiel für Prompts:
| Statt |
Versuchen |
| „Weise basierend auf der Benutzerbewertung auf einer Skala bis 30 ein Label zu.“ |
„Weise basierend auf der Spalte ‚Bewertung‘ ein Label zu.“ Die Punktzahl reicht bis 30.
•Wenn 15 oder weniger Punkte erreicht werden, weise das Label „Nicht bestanden“ zu •Bei 16–25 Punkten weise das Label „Unterstützung erforderlich“ zu • Bei mehr als 25 Punkten weise das Label „Übertrifft die Erwartungen“ zu
|

| Statt |
Versuchen |
| „Fasse den Projektvorschlag des Produktmanagers zusammen.“ |
„Erstelle eine Zusammenfassung des Projektvorschlags in zwei bis drei Sätzen aus der Spalte Dateien. Gehe dabei auf die wichtigsten Aspekte der neuen Funktion, die Zielgruppe und den geplanten Veröffentlichungstermin ein. Falls kein Veröffentlichungstermin angegeben ist, erwähne dies in der Zusammenfassung.“ |

monday sidekick eignet sich besonders für:
- das Abrufen von Informationen aus dem Internet und das Hinzufügen zu deinem Board – entweder zu bestehenden Elementen/Updates oder als neue Spalte
- das Gewinnen von Erkenntnissen aus deinem Board, indem Informationen gefiltert und die für dich relevanten Bereiche herausgearbeitet werden
- Einmalige Anfragen (im Gegensatz zu Automatisierungsprozessen, für die du monday Automatisierungen oder den KI-Generator für Workflows nutzen kannst)
- das Überarbeiten von Inhalten (z. B. Zusammenfassen oder Extrahieren von Informationen)
- das Erstellen von monday docs (zum Beispiel, um einen Bericht zu generieren und als monday doc auszugeben)
- das Generieren von Bildern
Sofort einsetzbare Prompts
Board-Erkenntnisse:
Um Einblicke in dein Board zu erhalten, kannst du sidekick zum Beispiel Folgendes fragen:
Prompt: „Wie viele Elemente gibt es pro Priorität?“
Board-Unterstützung:
Du kannst sidekick auch dabei helfen lassen, dein Board zu verwalten, zum Beispiel mit Prompts wie:
Prompt: „Zeig mir, wie ich Unterelemente ausblende und die Asset-Kartenansicht anpasse“.
Erstellen:
Bitte sidekick, bestimmte Boards für dich zu erstellen:
Prompt: „Hilf mir dabei, ein strategisches Kommunikations-Board mit Spalten und Gruppen zu erstellen.“
Operatives Arbeiten:
Sidekick kann dich auch bei zeitaufwendigen manuellen Aufgaben unterstützen, zum Beispiel mit:
Prompt: „Entferne ‚(Kopie)‘ gesammelt aus allen Elementnamen.“
Beispiele für Prompts mit größerem Umfang:
Erstelle ein umfassendes Framework für die Sprint-Planung mit User Stories, Akzeptanzkriterien und Zeitabschätzungen.
Prompt:
„Erstelle eine Sprint-Planungsvorlage für einen zweiwöchigen Sprint. Bereiche einbeziehen für:
1. Sprint-Ziele und Zielsetzungen
2. Aufschlüsselung der User Stories mit Akzeptanzkriterien
3. Aufgabenschätzung und Kapazitätsplanung
4. Risikobewertung und Maßnahmen zur Risikominimierung
Checkliste für die Definition von „erledigt“. Gestalte die Vorlage umsetzbar für ein Entwicklungsteam mit sechs Personen.“
Erstelle einen strukturierten Onboarding-Prozess für neue Mitarbeitende in verschiedenen Abteilungen.
Prompt:
„Entwirf eine umfassende Onboarding-Checkliste für neue Mitarbeitende mit folgenden Bereichen:
1. Vorbereitungen vor dem ersten Arbeitstag
2. Ablauf und Orientierung am ersten Tag
3. Integrationsmeilensteine für Woche 1–4
4. Trainings- und Weiterentwicklungspfade
5. Kontrollpunkte für eine 90-Tage-Prüfung. Abteilungsspezifische Anpassungen und Verantwortlichkeiten der Führungskräfte einbeziehen.
Erstelle ein umfassendes Trackingsystem für kanalübergreifende Marketingkampagnen.
Prompt:
„Entwirf ein Marketingkampagnen-Tracking-Dashboard, das folgende Punkte abbildet:
1. Kanalübergreifende Attribution und ROI
2. Lead-Generierung und Conversion-Funnel
3. Content-Performance-Kennzahlen
4. Budgetverteilung und Ausgaben-Tracking
5. Analysen zur Zielgruppen-Interaktion. Integriere automatisierte Reports und konkrete Empfehlungen zur Optimierung.“
Entwirf einen systematischen Ansatz, um neue Kunden strukturiert einzuarbeiten und eine erfolgreiche Nutzung sicherzustellen.
Prompt:
„Erstelle ein Customer-Success-Onboarding-Framework mit folgenden Bestandteilen:
1. Willkommenssequenz und Erwartungsklärung
2. Produktschulungen und Zertifizierungspfade
3. Tracking von Erfolgsmeilensteinen
4. Monitoring von Gesundheitszuständen
5. Eskalations- und Interventionsprozesse. Berücksichtige dabei eine Personalisierung basierend auf verschiedenen Kundensegmenten.“
Für noch mehr sofort einsetzbare Prompts wirf einen Blick in die Prompt-Bibliothek für monday sidekick
Neu bei vibe coding? Du weißt nicht, wie du mit monday vibe starten sollst?
Bevor du etwas erstellst, denke über dein Ziel nach.
Konzentriere dich dabei auf folgende Punkte:
-
Was du erstellst (zum Beispiel ein Vertriebs-Dashboard)
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Für wen es gedacht ist (zum Beispiel Vertriebsmitarbeitende) – welche Herausforderungen haben sie?
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Welche Aufgaben sie damit erledigen (zum Beispiel Deals erfassen) – was sind die zwei oder drei wichtigsten zu erledigenden Arbeiten?
-
Look & Feel (zum Beispiel Dunkler Modus) – wie soll sich die Anwendung anfühlen?
Behalte diese Tipps im Hinterkopf, bevor du mit deinem vibe Prompt startest:
- Halte kurz inne und denke an die Endbenutzer:innen
- Überlege, für wen das Ergebnis gedacht ist und was diese Person wirklich braucht
- Gib klare Anweisungen wie „Erstelle dies für einen nicht-technischen Kunden“
- Starte klein und entwickle dein Ergebnis schrittweise weiter
- Starte mit einem allgemeinen Rahmen und verfeinere ihn dann anhand des Outputs in Folge-Prompts.
- Seid spezifisch
- Wenn du iterierst, gib so konkrete und detaillierte Anweisungen wie möglich. Je klarer du formulierst, was du brauchst, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Ergebnis deinen Anforderungen entspricht.
- Nicht reparieren, zurücksetzen
- Wenn das App-Ergebnis deutlich am Ziel vorbeigeht, setze besser auf die vorherige Version der App zurück. Mehrere Folge-Prompts, um es zu reparieren, führen oft zu zusätzlichen Bugs und Problemen. Starte lieber neu mit einem präziseren Prompt.
Für weitere Richtlinien zum Prompten mit monday vibe schau dir den Artikel Codefreie, individuelle Apps mit monday vibe erstellen an.
Wenn du mit monday magic die bestmögliche Arbeitslösung erstellen möchtest, solltest du deinen gewünschten Workflow klar definieren.
Wenn du zum Beispiel Friseur:in bist, gib genau an, welchen Ablauf du aufbauen willst.
Geht es um einen Zahlungsprozess? Um die Kund:innen-Registrierung? Um die Terminverwaltung? Je genauer du deine Anforderungen beschreibst, desto präziser wird die erstellte Work-Lösung.
Wie bei jedem anderen Prompting hilft es auch hier, nach dem ersten Ergebnis weiter zu iterieren und Anpassungen vorzunehmen, um dein gewünschtes Resultat zu erreichen.
monday magic unterstützt derzeit die Erstellung folgender Entitäten:
Wenn du Fragen hast, wende dich einfach hier an unser Team. Wir sind rund um die Uhr erreichbar und helfen gerne!